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14.11.2021 17:14 - Achim Zwick
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Bezirksliga Nord: TSV Meitingen - TSV Pöttmes 1:2 (1:1)

Quo Vadis TSV Meitingen?

Durch die 1:2-Heimniederlage gegen den TSV Pöttmes nähern sich die Lechtaler bedrohlich der Abstiegszone. Vor 220 Zuschauern bleibt der TSV Meitingen durch ein unglückliches Eigentor auch im siebten Spiel in Serie erfolglos.

Fast wie in jedem Spiel brannte es bereits zu Beginn im Meitinger Strafraum wieder lichterloh. Als Marco Lettrari den Ball nach einer Ecke klären wollte, traf er den Ball nicht richtig und fälschte ihn an die Latte des Meitinger Gehäuses ab. Den Nachschuss konnte Luca Peuser jedoch klären (4.). Die Meitinger wirkten im Abschluss sehr verunsichert, so dass kurze Zeit später folgerichtig das 1:0 für den TSV Pöttmes fiel. Nach einer perfekten Flanke durch Fakic köpfte Häckel zur Führung für die Gäste (14.). Dabei agierte die Meitinger Hintermannschaft viel zu fahrlässig. Auf der Gegenseite köpfte Denis Buja anschließend über das Pöttmeser Tor (18.). Nach dieser Aktion kamen die Gastgeber besser ins Spiel und es gelang der Meitinger Ausgleich. Nach einer perfekten Flanke von Erhard auf Heider, ließ dieser im Strafraum seine Gegner stehen und versenkte den Ball  mustergültig mit dem  linken Fuß zum vielumjubelten Ausgleich  im Gästegehäuse – 1:1 (30). Nun hoffte der Meitinger Anhang auf eine Kehrtwende, jedoch mochte diese vor der Halbzeit nicht mehr gelingen. Einzig als Denis Buja den Ball im 16er auf Ranitovic auflegte, schoss dieser jedoch über das Tor (40.)

Was wäre gewesen wenn, als Emanuel Zach gleich nach Wiederanpfiff im 5er alleine vor Tinni auftauchte und einen Tick im Abschluss zu zögerlich war, so dass die Gäste in höchster Not noch klären konnten? (46.) So kam Pöttmes wieder besser ins Spiel und hatte im Anschluss mehrere Ecken nacheinander (57.). Meitingen hielt dagegen und fast hätte Buja das 2:1 machen können – vielleicht müssen? Heider startete außen durch, flankte den Ball mustergültig in die Mitte und Buja verfehlte mit dem Kopf das Pöttmeser Gehäuse nur um Zentimeter (60.) Kurz danach die Chance für Pöttmes als Geanta nach einer Flanke am Gehäuse von Luca Peuser knapp vorbeiköpfte (64.)  Die Nickligkeiten nahmen zu und Heider und Kling gingen im Pöttmeser Strafraum zu Boden (69.). Heider war im Strafraum eher am Ball als Kling. Schiedsrichter Wirkner ließ das Spiel zunächst weiterlaufen und pfiff dann. Die Entscheidung lautete – Schiedsrichterball. Als kurz danach wieder eine Flanke in den Meitinger Strafraum segelte und Heckel freistehend zum Kopfball kam, parierte Peuser sensationell (72.). Das hätte eigentlich das 1:2 sein müssen. Dies besorgte anschließend ein Eigentor der Lechtaler. Der Klärungsversuch von Marco Lettrari traf unhaltbar ins eigene Gehäuse (75.) - 1-2.  Diese Führung hatte sich abgezeichnet, da Meitingen in dieser Phase viel zu passiv agierte. In der Schlussphase gab es mehrere gelbe Karten auf beiden Seiten, ein richtiger Spielfluss wollte nicht mehr aufkommen. Wortwörtlich war der Hund im Meitinger Spiel, als ein Vierbeiner seinem Frauchen entwischte und aufs Spielfeld rannte (90.). Mit der letzten Aktion des Spiels bekam Meitingen noch einen Freistoß nahe der Strafraumkante zugesprochen (93.). Duvnjak scheiterte aber an den vielbeinigen Akteuren im Pöttmeser Strafraum. Wieder einmal ein gebrauchter Tag für den TSV, der nun endlich wieder Punkte benötigt, um nicht endgültig auf die Abstiegsränge zu rutschen.

TSV Meitingen: Peuser, Berisha, Schuster, Ranitovic (81. Hummel) , Heider (75. Gärtner), Duvnjak, Erhard (57. Fichtner), Zach (87. Riemensperger), Meir, Buja, Lettrari

TSV Pöttmes: Tinni, Storzer, Thomay, Ziegler, Fakic (93. Segashi), Geanta, Mauritz, Heckel (73. Oneata), Groza, Gabrica (53. Brandner), Kling (82. Schneider)

Tore: 0:1 Heckel (14.), 1:1 Heider (30.), 1:2 Eigentor (75.). – Zuschauer: 220.